Lebenslinien im bayerischen Fernsehen

© Fotos: BR

Liebenswerter Tüftler findet Traumfrau auf Kuba
Der verrückte Professor im Paradies

Als kleiner Junge bleibt Magnus nach einem schweren Unfall schwächlich.

Anstatt mit anderen Kindern im Freien zu spielen und zu toben, bleibt er lieber zu Hause und konstruiert wundersame Apparate.
Vor Frauen fürchtet er sich und selbst als Erwachsener meidet er ihre Nähe … bis ihn eines Tages ein Freund auf eine Karibikreise einlädt.

Magnus ist promovierter Geologe. Seit einem schweren Unfall in der Kindheit „tickt“ er anders als die meisten Menschen. Er wird ein introvertierter Tüftler und scheut den Umgang mit Frauen. Er macht sich so unattraktiv wie nur möglich und bleibt „keusch durch Abschreckung“, wie er sagt.

In seinem Beruf entwickelt er keinen Ehrgeiz, immer wieder wechselt er den Job. Er fühlt sich „wie im falschen Leben“. Nach einem Bandscheibenvorfall zieht er in ein Gartenhäuschen und wird Künstler. Ab und zu verkauft er eine seiner skurrilen selbst gebauten Maschinen. Daneben hält er Vorträge und spielt Musik. Und immer noch lebt er wie ein Mönch. Aus Mitleid lädt ihn ein Freund zu einem Urlaub nach Kuba ein. Dort verliebt sich Magnus mit 56 Jahren zum ersten Mal. Mit den neuen Gefühlen kommt viel Farbe, Musik und ungeahnte Freude in sein Leben. Seit einigen Jahren ist er nun mit seiner kubanischen Liebe verheiratet, die er jedes Jahr für einige Wochen besucht.

Ein Film von Hilde Bechert. (Text: Bayerisches Fernsehen)

Ausschnitt aus dem Film:

 

 

Gernstl unterwegs

Gernstl mit seinem Team zu Besuch bei in Magnus Kuhns Atelier

Gezeigt worden ist es nicht, aber schön wars trotzdem!